Erfolgreich gärtnern kann nur, wer dies im Einklang mit der Natur tut. Da gilt es, zu beobachten, Gesetzmässigkeiten zu erkennen und einzuhalten sowie das Pflanzenwachstum zu beeinflussen. Nur über eine ganzheitliche Betrachtungsweise sind die häufig komplexen Zusammenhänge der Natur zu verstehen.
Dafür brauchen StaudengärtnerInnen ein umfangreiches Wissen, handwerkliches Geschick sowie technisches und kaufmännisches Verständnis. Auch wenn moderne Maschinen und Geräte die Arbeit erleichtern, spielt beim Umgang mit der Pflanze die Handarbeit noch eine wichtige Rolle. Neben der Bereitschaft zu manueller Tätigkeit, erfordert der Beruf eine gute körperliche Konstitution.
Falls Sie auch noch flexibel und bereit sind, im Team zu arbeiten, passen Sie genau zu uns.
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Gärtnereien, die dieses Zeichen führen, verpflichten sich zu einer besonders qualifizierten Ausbildung. Junge Menschen, die in diesen Betrieben ihren Beruf erlernen, finden also beste Voraussetzungen für eine solide und gute Berufsqualifikation und gleichermassen auch ein Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere im Beruf vor.
Der Kriterienkatalog (siehe unten) dokumentiert ein hohes Engagement in der Ausbildung. Er verpflichtet Ausbilder und Auszubildende zu besonderem Einsatz und gibt damit gleichzeitig einen Anreiz zu verstärkter Leistungsbereitschaft.
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TAG-Bildungspreis 2011 geht an Beat Graf
" Im Rahmen des diesjährigen Ausbildertages in Lohne-Dinklage (D) konnte Beat Graf, Geschäftsführer der Frikarti AG, Grüningen, den TAG-Bildungspreis entgegennehmen. Heinz Herker, Präsident des deutschen Zentralverbandes Gartenbau, ging in seiner Laudatio auf die Leistungen ein, die Beat Graf für Aus- und Weiterbildung geleistet hat. Schon früh sei Graf von der Idee Top-Ausbildung Gartenbau (TAG) gefangen gewesen. Seit Jahren werden seine Auszubildenden nach den TAG-Kriterien geschult. « Man kann mit Fug und Recht sagen, dass in keinem anderen TAG-Betrieb die Richtlinien und Kriterien so akribisch umgesetzt werden » , meint Herker. Interne Fortbildungen für Auszubildene seien genauso selbstverständlich, wie kontinuierliche Lernstandskontrollen. Zudem höre man von den Auszubildenen immer wieder: « Beat Graf formt uns für das Leben und bildet uns nicht nur als Gärtner aus. » Aus diesem Grund verleihe die Arbeitsgruppe TAG den diesjährigen Bildungspreis an den 42-jährigen Ausbilder, der hoffentlich auch zukünftig noch vielen jungen Menschen den Beruf des Staudengärtners näherbringt. "
dergartenbau Ausgabe 50/2011